29. Juli 2026

Gut schlafen bei Sommerhitze: Was dem Körper in warmen Nächten wirklich hilft

Das Leintuch klebt, der Ventilator surrt und an Schlaf ist kaum zu denken. Hohe Temperaturen stören die natürliche Wärmeabgabe des Körpers. Dadurch dauert das Einschlafen länger, der Schlaf wird leichter und nächtliche Wachphasen häufen sich. Mit einigen gezielten Massnahmen lässt sich die Belastung jedoch spürbar reduzieren. Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt bei Hitze leichte Bettwäsche, regelmässiges Trinken und eine sanfte Abkühlung des Körpers. Wichtig ist das richtige Mass. Eiskalte Duschen, grosse Trinkmengen direkt vor dem Schlafen oder eigenmächtig eingenommene Schlafmittel können neue Probleme schaffen.

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Wenn Senioren allein wohnen: Der Hitze-Check für Angehörige und Nachbarn

Ein kurzer Anruf am Morgen kann während einer Hitzewelle viel bewirken. Gerade ältere Menschen bemerken Überhitzung oder Flüssigkeitsmangel teilweise spät. Leben Eltern, Grosseltern oder ältere Nachbarn allein, hilft deshalb ein einfacher Plan: regelmässig Kontakt aufnehmen, gezielt nachfragen und bei Warnzeichen rasch handeln. Wie wichtig diese Unterstützung ist, zeigen aktuelle Schweizer Daten. Bei Menschen ab 65 Jahren mit Spitex-Unterstützung steigt das Risiko einer Hospitalisierung an sehr heissen Tagen gemäss dem Bundesamt für Gesundheit BAG um 12 Prozent. Besonders gefährdet sind hochaltrige, chronisch kranke, pflegebedürftige und wenig mobile Personen.

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Fledermäuse in der Schweiz: Heimliche Jäger zwischen Dachstock und Waldrand

Sie wiegt kaum mehr als ein Stück Würfelzucker und legt in der Nacht erstaunliche Strecken zurück. Fledermäuse leben mitten unter uns: in Dachstöcken, Fassadenspalten, Baumhöhlen und Felsspalten. In der Schweiz sind 30 Arten nachgewiesen. Damit bilden sie hierzulande die artenreichste Gruppe unter den Säugetieren. Viele Menschen sehen Fledermäuse lediglich als schnelle Schatten am Abendhimmel. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Arten deutlich. Manche jagen über Seen, andere zwischen Bäumen oder entlang von Hecken. Einige beziehen ihre Wochenstuben in Gebäuden. Andere benötigen alte Wälder, Höhlen oder ungestörte Felsspalten.

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