Medizin

Die häufigsten Fussballverletzungen: Vorbeugung und Rückkehr auf den Platz

Ein falscher Schritt, ein harter Zweikampf oder ein Sprint ohne ausreichende Vorbereitung: Fussballverletzungen entstehen häufig innerhalb weniger Sekunden. Besonders oft betroffen sind Sprunggelenke, Knie, Ober- und Unterschenkel. Viele Beschwerden lassen sich jedoch durch gezieltes Training, passende Ausrüstung und eine vernünftige Belastungssteuerung vermeiden. Nach einer Verletzung entscheidet nicht allein die verstrichene Zeit über die Rückkehr. Ein Spieler muss die typischen Belastungen des Fussballs wieder kontrolliert bewältigen können. Wer zu früh in Training oder Wettkampf einsteigt, riskiert einen Rückfall und damit eine wesentlich längere Pause.

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Luftfracht unter Temperaturkontrolle: So bleiben Medikamente am Flughafen geschützt

Ein Medikament kann pünktlich ankommen und trotzdem unbrauchbar sein. Schon eine ungeplante Temperaturabweichung kann empfindliche Wirkstoffe beeinträchtigen. Beim Lufttransport zählt deshalb jeder Übergang: vom Kühlfahrzeug ins Frachtlager, vom Lager über das Vorfeld ins Flugzeug und am Zielflughafen wieder zurück auf die Strasse. Eine sichere pharmazeutische Kühlkette entsteht jedoch nicht allein durch schnelle Abläufe. Temperaturbereiche, Verpackung, Lagerzonen, Messgeräte und Notfallpläne müssen zusammenpassen. Internationale Standards der IATA und die Schweizer Regeln zur Guten Vertriebspraxis, kurz GDP, geben dafür den Rahmen vor.

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Demenz: Frühe Warnzeichen, Diagnose und Hilfe für Betroffene und Angehörige

Ein Name fällt nicht sofort ein. Der Schlüssel liegt plötzlich im falschen Zimmer. Solche Momente kennt fast jeder. Eine Demenz zeigt sich jedoch selten durch einen einzelnen Aussetzer. Auffällig wird ein Muster: Schwierigkeiten treten wiederholt auf, nehmen zu und beeinträchtigen allmählich den Alltag. Frühe Veränderungen verdienen eine ärztliche Abklärung. Hinter ihnen muss keine Demenz stecken. Auch Depressionen, Medikamente, Schlafstörungen, Vitaminmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Probleme mit dem Hören und Sehen können die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Einige dieser Ursachen lassen sich gut behandeln.

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Spondylose bei Katzen: Ursachen, Warnzeichen und Behandlung von Rückenschmerzen

Die Katze springt nicht mehr auf das Sofa, geht Treppen langsamer hinauf oder reagiert empfindlich auf Berührungen am Rücken. Solche Veränderungen werden leicht dem Alter zugeschrieben. Dahinter kann jedoch eine Spondylose stecken. Dabei bilden sich knöcherne Ausziehungen an den Wirbeln, die mit der Zeit benachbarte Wirbel miteinander verbinden können. Der Röntgenbefund allein bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Katze Schmerzen hat. Viele Spondylosen werden zufällig entdeckt und verursachen keinerlei Beschwerden. Entscheidend sind das Verhalten, die Beweglichkeit und eine gründliche tierärztliche Untersuchung.

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Bluthochdruck erkennen: Warum richtiges Messen wichtiger ist als Symptome

Bluthochdruck tut meistens nicht weh. Viele Betroffene fühlen sich über Jahre gesund, während der erhöhte Druck Herz, Gefässe, Gehirn und Nieren belastet. In der Schweiz ist etwa jede vierte Person betroffen. Erkennen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht am eigenen Gefühl, sondern nur durch korrekt durchgeführte und wiederholte Messungen. Ein einzelner hoher Wert bedeutet noch nicht automatisch Bluthochdruck. Aufregung, Schmerzen, körperliche Anstrengung, Kaffee oder eine volle Blase können das Ergebnis vorübergehend verändern. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen gemessen wurde und wie sich die Werte über mehrere Messungen entwickeln.

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Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Gesundheitsökonom (FH): Weiterbildung zwischen Medizin, Management und Karriere

Ein Spital muss Menschen bestmöglich versorgen und zugleich mit Personal, Geld und Zeit verantwortungsvoll umgehen. Gesundheitsökonomen bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie verbinden medizinische Abläufe mit wirtschaftlichem Denken und helfen Einrichtungen, Versicherungen und soziale Dienste bei fundierten Entscheidungen. Die Bezeichnung „Gesundheitsökonom (FH)“ kann allerdings missverstanden werden. Beim hier vorgestellten Bildungsweg handelt es sich um eine Hochschulweiterbildung mit Zertifikat, nicht um einen Bachelor- oder Masterabschluss. Welche Aufgaben sich daraus ergeben und für wen sich die Qualifikation lohnt, zeigt dieses Berufsporträt.

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Gereizte Patienten beeinflussen Emotionen und ärztliche Entscheidungen

Gereizte und frustrierte Patienten können sich negativ auf die Gefühle und das Verhalten von Ärzten auswirken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Massachusetts Amherst. Die Forscher sehen darin einen möglichen Einflussfaktor auf die Qualität der medizinischen Versorgung. Mit einer neu entwickelten Versuchsmethode untersuchten die Wissenschaftler, wie sich das Verhalten von Patienten auf medizinisches Personal auswirkt. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal „BMJ Quality & Safety“ veröffentlicht.

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Innovative Bluttests sollen Dopingkontrollen einfacher und genauer machen

Eine neue Studie des Schweizerischen Labors für Dopinganalysen (LAD), die von Swiss Sport Integrity (SSI) unterstützt wurde, zeigt, dass innovative Bluttestmethoden Dopingkontrollen einfacher, flexibler und gleichzeitig effektiver machen können. Im Mittelpunkt der Forschung stehen RNA-basierte Biomarker – molekulare Signale im Blut, die Veränderungen bei der Bildung roter Blutkörperchen im Körper nachweisen können. Diese Marker mit den Bezeichnungen „ALAS2“ und „CA1“ gelten als besonders empfindlich und können selbst geringfügige Formen des Blutdopings erkennen, beispielsweise den Einsatz von rekombinantem Erythropoetin (rEPO) in Mikrodosen.

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Bundesrat stärkt Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung in der Schweiz

Der Bundesrat hat die Prioritäten der Agenda Grundversorgung verabschiedet. Ziel ist es, den langfristigen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen die Förderung des ärztlichen Nachwuchses sowie die Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch neue Versorgungsmodelle und eine breitere Aufgabenverteilung. Die Agenda Grundversorgung wurde 2024 lanciert und gemeinsam mit rund 80 Organisationen und Akteuren des Gesundheitswesens weiterentwickelt. Ein Fachbericht definiert insgesamt 18 Massnahmen zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in der Schweiz.

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KSA erhält erstes zertifiziertes Lungenkrebszentrum im Kanton Aargau

Das Kantonsspital Aarau (KSA) stärkt seine Onkologie: Das Lungenkrebszentrum wird nach den höchsten Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert – als erstes im Kanton Aargau. Die Behandlung von Tumorpatientinnen und -patienten gehört zu den Kernkompetenzen am KSA. Bereits heute sind zahlreiche Zentren für die Behandlung verschiedener Krebsarten nach den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

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Mehr als 3000 Menschen absolvieren Pflegeausbildung in der Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK) traf sich unter dem Präsidium von Regierungsrat Damian Meier, SZ, am 18. Mai 2026 im Rathaus in Schwyz zu ihrer Frühjahrssitzung. Im Fokus der Sitzung standen eine Präsentation des Gesundheitsclusters Zentralschweiz sowie eine Übersicht über die laufenden Projekte von XUND. Im Rahmen der Sitzung vom 18. Mai 2026 befasste sich die ZGDK mit einer breiten Palette an Themen. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktoren liessen sich über das Projekt „Gesundheitscluster Zentralschweiz“ informieren. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Zentralschweiz – dem Bildungszentrum XUND, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern – systematisch und kontinuierlich zu vertiefen, das heisst Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen, Angebote gemeinsam zu entwickeln und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten.

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Gesundheit Sprechstunde lanciert neues Schweizer Magazin für Medizin und Prävention

Mit der „Gesundheit Sprechstunde“ lanciert die zur Medienart Gruppe zugehörige Gesundheit Sprechstunde GmbH im Mai 2026 ein neues Schweizer Gesundheitsmagazin. Das Format erscheint als Heft-in-Heft in den Zeitschriften „annabelle“ und „Zeitlupe“ sowie digital auf gesundheit-sprechstunde.ch. Die „Gesundheit Sprechstunde“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die medizinische Themen verständlich, fundiert und praxisnah aufbereitet erhalten möchten. Das Magazin verbindet medizinische Expertise mit alltagsnahen Erklärungen und persönlichen Geschichten. Im Zentrum stehen Krankheitsbilder, Prävention, Therapien sowie Orientierung im Gesundheitswesen – nahbar und verständlich erklärt von namhaften Expertinnen und Experten aus der Schweiz.

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Darmkrebs-Screening gesichert: Tarif-Einigung ermöglicht Programme in Kantonen

Swiss Cancer Screening, die Einkaufsgemeinschaften der Versicherungen und prio.swiss haben die Tarifverhandlungen zu den Darmkrebs-Screening-Programmen abgeschlossen. Die Krebsliga begrüsst, dass damit die Weiterführung der organisierten, qualitätskontrollierten Vorsorge- und Früherkennungsprogramme sichergestellt ist. In der Schweiz erkranken jedes Jahr 4600 Menschen an Dickdarmkrebs, 1600 sterben an den Folgen der Erkrankung. Mit den heutigen Methoden können Darmkrebs und seine Vorstufen schon vor dem Auftreten von Symptomen in einem frühen Stadium entdeckt werden. Damit erhöhen sich die Heilungschancen und aufwändige Therapien und damit verbundene Kosten können verhindert werden. Die Krebsliga empfiehlt und unterstützt Darmkrebsvorsorgeprogramme für Personen von 50 bis 74 Jahren – alle zwei Jahre mittels Blut-im-Stuhl-Test (FIT) oder alle zehn Jahre mittels Darmspiegelung.

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Chefarzt Medizin Dr. med. Chris Heimgartner neu in der Spitalleitung des Spitals Muri

Der Stiftungsrat des Spitals Muri hat Dr. med. Chris Heimgartner als neuer ärztlicher Vertreter in die Spitalleitung gewählt. Der Chefarzt Medizin hat sein Amt per 1. Mai 2026 angetreten und wird die klinischen Fachbereiche Anästhesie, Chirurgie, Gynäkologie, Medizin, Orthopädie und Radiologie in der Leitung des Spitals Muri vertreten. Er folgt in dieser Funktion auf Dr. med. Gerfried Teufelberger, der sich wieder vermehrt seinen klinischen Aufgaben als Chefarzt Chirurgie widmen und insbesondere seinen Kollegen Dr. Christian Hank beim Aufbau der neuen orthopädischen Klinik am Spital Muri unterstützen wird. Der Stiftungsrat dankt Gery Teufelberger für sein grosses Engagement und seinen Einsatz in der Spitalleitung und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

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Robert Wenner-Preis 2026 geht an zwei Pionierinnen der Krebsimmuntherapie

Der Robert Wenner-Preis – eine Auszeichnung für junge Krebsforschende – geht in diesem Jahr an zwei Wissenschaftlerinnen: Prof. Dr. med. Michal Bassani-Sternberg (Universität Lausanne / CHUV) und Prof. Dr. med. Camilla Jandus (Universität Genf). Die Krebsliga Schweiz zeichnet beide für wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie aus. Erstmals waren Krebsbetroffene direkt an der Wahl der Preisträgerinnen beteiligt. Die Krebsimmuntherapie nutzt die körpereigene Abwehr, um Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Trotz grosser Fortschritte sprechen bislang nicht alle Patientinnen und Patienten gleich gut auf bestehende Therapien an. Die Forschung sucht deshalb nach neuen Wegen, Immuntherapien wirksamer, individueller und breiter zugänglich zu machen. Zwei junge Wissenschafterinnen, die auf dem Gebiet wegweisende Arbeit leisten, werden von der Krebsliga mit dem Robert Wenner-Preis ausgezeichnet.

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Öffentlicher Vortrag in Muri zu Blasen- und Beckenbodenschwäche am 6. Mai 2026

Blasenschwäche und Beckenbodenprobleme betreffen viele Frauen – von der Zeit nach einer Geburt bis ins hohe Alter. Der öffentliche Vortrag «Leise Beschwerden, grosse Wirkung - Blasen- und Beckenbodenschwäche behandeln» vom Mittwochabend, 6. Mai 2026, lädt Frauen jeden Alters dazu ein, mehr über die Funktion des Beckenbodens sowie über Prävention und moderne Behandlungsansätze zu erfahren. Der Beckenboden ist weit mehr als eine «unsichtbare» Muskelgruppe: Er trägt unsere Organe, stabilisiert die Körpermitte und beeinflusst Haltung, Wohlbefinden und Sexualität. Blasenschwäche und Senkungen von Blase oder Gebärmutter kommen häufig vor – und dennoch werden sie oft tabuisiert.

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